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Das besondere EINE Prozent der Schweizer Gastronomie
 
In Fach- und Gästekreisen nennt man sie einfach "Die Gilde". Gemeint ist die Gilde etablierter Schweizer Gastronomen, eine Fachvereinigung von ausgewiesenen Köchen, die zugleich Patentinhaber eines gastronomischen Betriebes sind. Die Gilde bürgt für Qualität, Kreativität und Gastlichkeit.
 
Seit der Gründung im Jahre 1954 stehen die Qualität und die Ambiance im Mittelpunkt aller Bestrebungen. Für dieses Ziel setzen sich die Mitglieder konsequent ein.
 
Martin Bühler, von 1994 - 2002 Obmann der Gilde, stellte an der Gilde-GV 1995 ganz klar fest: Die Gilde wird immer mehr zu einer "Orientierungshilfe" und damit zu einem eigentlichen Qualitäts- und Markenzeichen der Gastronomiebranche.
Damit sie das aber auch bleiben kann, muss sie sich immer wieder der Zeit anpassen. Deshalb hat die Gilde 1995 ihr Erscheinungsbild geändert und präsentiert sich heute jung und dynamisch.
 
Um ihren Bekanntheitsgrad in der Fachwelt noch mehr zu verstärken, hat sich die Gilde entschlossen, ihr Fachorgan, den "Schweizer Gastronom", in das Fachmagazin "GastroJournal" (bis 2006 Fachmagazin "Gourmet") zu integrieren. Damit die Gilde aber auch in der Öffentlichkeit an Bekanntheit gewinnt, werden immer neue Schritte unternommen, wie die Gratis-Abgabe eines jährlich aktualisierten Restaurantführers "Schweizer Gourmet Guide", das neue Gästemagazin "Gilde-News" im Frühling und Herbst oder die Aktion "Gilde-Kochtag", an dem in der ganzen Schweiz Gilde-Mitglieder für einen karitativen Zweck kochen.
 
Auf ca. 300 Mitglieder limitiert
 
Rund 275 Schweizer Gastronomiebetriebe können sich rühmen, der Gilde etablierter Schweizer Gastronomen anzugehören. Das entspricht etwa einem Prozent aller Gaststätten in der Schweiz. Die Qualität sowie die Ambiance stehen im Vordergrund. Es ist deshalb weder eine Frage der Grösse noch des Luxus, um als Gilde-Mitglied aufgenommen zu werden. Der Gast hat deshalb die Möglichkeit, aus einer grossen Vielfalt von Betrieben auswählen zu können:
Von der gemütlichen Gaststätte auf dem Lande bis hin zum Gourmet-Restaurant in der Stadt.
 
An die Mitglieder werden hohe Anforderungen in Bezug auf Qualität und Können gestellt. Neben dem Eidgenössischen Fachausweis als Koch muss der Gilde-Kandidat auch Inhaber seines Betriebes sein und diesen bereits während mindestens zwei Jahren führen.
 
Gilde mit grossem Engagement
 
Das Engagement der Gilde etablierter Schweizer Gastronomen für den guten Ruf der Schweizer Gastronomie ist ebenso umfassend wie eindrücklich. Ein spezielles Augenmerk gilt der Förderung des beruflichen Nachwuchses; Gilde-Betriebe sind daher gefragte Ausbildungsplätze sowohl für Köche wie auch für Servicemitarbeiter. Aber auch die Gilde-Mitglieder selbst nehmen es mit der Weiterbildung sehr ernst. Kurse, Seminare, Studienreisen und Erfahrungsaustausch bieten wertvolle Unterstützung.
 
 
Im Mittelpunkt steht der Gast
Die Gilde etablierter Schweizer Gastronomen - dieses ganz besondere EINE Prozent des Schweizer Gastgewerbes - stellt bei allen ihren Taten den Gast in den Mittelpunkt. Jeder Gast soll als Gilde-Stammgast gewonnen werden.
 
Denn eines steht fest: Der Patron des Betriebes kennt als gelernter Koch die kulinarischen Wünsche seiner Gäste. Dementsprechend lässt er seine Gäste auch von Fachleuten, die wissen, wie wichtig der aufmerksame, persönliche Service und die kompetente Beratung sind, bedienen.